19.06.2026, 11:30 bis 13:00 Uhr, Aula Max-Rill-Gymnasium, Reichersbeuern
Debatte mit Prof. Dr. Norbert Bolz und Henryk M. Broder
Im Rahmen der Gesprächsreihe „Schlaglicht Kultur“ diskutieren Uhr der renommierte Philosoph und Medienwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Bolz sowie der einflussreiche und gleichermaßen kontrovers diskutierte Publizist Henryk M. Broder über eine Frage, die den politischen und kulturellen Zustand Europas im Kern berührt: „Deutschland: a failed state?“
Mit Prof. Dr. Norbert Bolz und Henryk M. Broder treffen zwei der profiliertesten und streitbarsten Intellektuellen des deutschsprachigen Raums aufeinander. Beide stehen seit Jahrzehnten im Zentrum öffentlicher Debatten über Demokratie, Medien, Meinungsfreiheit, politische Kultur und gesellschaftlichen Wandel. Ihre Analysen provozieren, polarisieren und inspirieren gleichermaßen – und garantieren eine Diskussion von außergewöhnlicher intellektueller Schärfe.
Moderiert und begleitet wird die Veranstaltung durch das Kuratorium der Reihe „Schlaglicht Kultur“ mit PD Dr. Francesco Di Palma, Dr. Nikolaus Frei und Dr. Karin Krekel.
Die Veranstaltung widmet sich einer der zentralen Fragen unserer Gegenwart: Befindet sich Deutschland in einer tiefgreifenden politischen, institutionellen und kulturellen Krise – oder handelt es sich um eine zugespitzte Diagnose in einer Zeit gesellschaftlicher Verunsicherung? Zwischen Vertrauensverlust in staatliche Institutionen, Polarisierung öffentlicher Diskurse, ökonomischen Herausforderungen und geopolitischen Umbrüchen steht mehr denn je die Frage im Raum, wie die Demokratie trotz des Erstarkens populistischer Tendenzen gestärkt und zukunftsfähig werden kann.
Mit der Reihe „Schlaglicht Kultur“ setzt das Max Rill Gymnasium Schloss Reichersbeuern bewusst auf die Begegnung junger Menschen mit herausragenden Stimmen aus Wissenschaft, Medien, Politik und Kultur. Ziel ist es, kontroverse Positionen nicht zu vermeiden, sondern sie im Geist der offenen Debatte, der argumentativen Auseinandersetzung und der demokratischen Streitkultur sichtbar zu machen.
