Fotografien, Malereien, Skulpturen – an vielen Stellen des Landkreises Miesbach können Sie sich durch die Werke vielseitig begabter Künstler inspirieren lassen.


28.02. bis 06.09.2026, Olaf Gulbransson Museum, Tegernsee

ZERO Eine internationale Künstlerbewegung

Ende der 1950er Jahre, in einer Zeit des Aufbruchs, suchten junge Künstler in Düsseldorf nach einem Neubeginn. Nach dem Krieg und in den Jahren des Wiederaufbaus wollten sie Kunst neu und positiv denken – jenseits von Pathos, Malgestus und schwerer Geschichte. Sie nannten ihre Bewegung ZERO: den Nullpunkt, von dem aus alles wieder möglich schien. Die Ausstellung zeigt Werke ausgewählter ZERO-Künstlerinnen und -Künstler, darunter auch Arbeiten aus späteren Jahren, die den Ideen der Bewegung weiter verpflichtet bleiben.
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02.04. bis 30.09.2026, Krankenhaus Agatharied, Agatharied

Georg Stahl - Stadtlandschaften | Wasserlandschaften

"Mich faszinieren Wassermotive mit ihren Reflexionen und Spiegelungen sehr stark, egal ob es sich dabei um Seen, Flüsse, das Meer - oder einfach nur Pfützen oder nassen Asphalt handelt. Ebenso beschäftige ich mich intensiv mit der Darstellung urbaner Stadtlandschaften, zuletzt vermehrt auch regionaler Motive. Mein besonderes Interesse gilt dabei eigentlich eher unscheinbaren Situationen, die aber oft durch bestimmte Lichtstimmungen ihren ganz eigenen Charme entwickeln."
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11.05. bis 27.11.2026, HypoVereinsbank Rottach-Egern, Rottach-Egern

Ekaterina Zacharova | Traumland

Das Schicksal der schönsten Flecken dieser Erde ist nicht immer beneidenswert. Alle möchten die „Traumplätze“ sehen, da verweilen und vielleicht sogar für immer dableiben. Die Anziehungskraft der, von den Menschen oder der Natur erschaffenen Schönheit ist außerordentlich. Es ist nicht nur die optische Pracht, vielmehr geht es um die Geschichte und um die organisch gewachsenen Traditionen der Bevölkerung. Wie diese dem Druck von Außen Stand hält, ist das leitende Thema der Serie „Traumland“, diese wird in den nächsten Jahren um weitere Stationen wachsen.
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09.07. bis 05.09.2026, Galerie im Autohaus Steingraber, Holzkirchen

Alexander Kirnberger · Petra Kurbjuhn · Candida Schlichting | Sichtweisen

Die drei Künstler Alexander Kirnberger, Petra Kurbjuhn und Candida Schlichting zeigen gemeinsam ihre Fotografien im Autohaus Steingraber. Dabei können Besucher nicht nur die unterschiedlichen Arbeitsweisen der Künstler sehen, sondern auch ihre Gemeinsamkeiten – etwa das ganz nahe Herangehen mit der Kamera an ein Detail, das das Motiv in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt.
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02.08.2026, 16:30 Uhr, Gut Sonnenhausen, Glonn

Artist-in-Residence Gut Sonnenhausen 2026 | Auftakt

Vom 1. bis 30. August 2026 arbeiten Naho Matsuda (München), Koyo Saito (Tokyo) und Vincent Schober (Wien) auf und mit dem Gelände und machen den Arbeitsprozess für BesucherInnen erfahrbar, die herzlich eingeladen sind, den Arbeitsprozess zu begleiten. Kennenlernen der Künstler bei einem sommerlichen Sundowner im Gutshof. Anschließend gemeinsames Abendessen mit einem Herrmannsdorfer Schweinebraten (vegetarische Alternative: Knödel-Tris).
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22.08. bis 23.09.2026, Villa von Grävenitz, Kreuth

Dunja Dautzenberg | Werkschau

Die Kreutherin Dunja Dautzenberg gestaltet seit Jahren abstrakte Gemälde. Sie nutzt Techniken wie Schüttung, Verlauf, Druck und Malerei. Ihre Bilder wirken farbenfroh lebendig und laden die Betrachter/innen auf eine Entdeckungsreise ein.

Dunja Dautzenberg ist 1968 in Köln geboren und aufgewachsen und lebt seit ca. 20 Jahren in Kreuth. Seit der Jugend wurde sie geprägt von Kontakt zu Michael Rutkowsky (verst. 2021), Künstler und Beuys-Schüler. Seit zwei Jahren ist sie Schülerin bei Jürgen Welker, Tegernsee, und beschäftigt sich intensiv mit Malerei bzw. Gestaltung abstrakter Bilder.

„Die Bilder entstehen im Fluss, ohne dass mein Wollen im Vordergrund steht. Manchmal durchlaufen sie sanfte, manchmal radikale Veränderungen. An einem bestimmten Punkt sind sie fertig, vorher nicht. Ich fühle mich im Schaffen frei und lebendig, die Werke spiegeln den Prozess.“

Vernissage: Samstag 22.08. 12.00


15.09. bis 30.10.2026, Rathaus Altötting, Altötting

FrauenZIMMER auf dem Weg – eine Pilgerreise

Frauen

Die Ausstellung bietet Besucherinnen und Besuchern von „FrauenZIMMER auf dem Weg – eine Pilgerreise“ kunstvolle Gedankenanstöße – einladend und herausfordernd zugleich. Wie auf einer Pilgerreise begegnet man an den Kunst-Stationen nicht nur Bildern und Installationen, sondern auch sich selbst. Mit Impulsfragen fordern die Künstlerinnen dazu auf, innezuhalten, zu spüren, nachzudenken. Über Vertrauen, Wandel, Dankbarkeit und Sinn. Über Vergebung.
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15.09.2026, 19:00 bis 21:00 Uhr, Rathaus Altötting, Altötting

FrauenZIMMER auf dem Weg – eine Pilgerreise | Vernissage

Frauen

Die Ausstellung bietet Besucherinnen und Besuchern von „FrauenZIMMER auf dem Weg – eine Pilgerreise“ kunstvolle Gedankenanstöße – einladend und herausfordernd zugleich. Wie auf einer Pilgerreise begegnet man an den Kunst-Stationen nicht nur Bildern und Installationen, sondern auch sich selbst. Mit Impulsfragen fordern die Künstlerinnen dazu auf, innezuhalten, zu spüren, nachzudenken. Über Vertrauen, Wandel, Dankbarkeit und Sinn. Über Vergebung.
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10. bis 31.10.2026, Vitalwelt, Schliersee

Georg Brinkies | Was nehme ich mit?

Wir leben in einer Zeit der großen Übergänge. Es scheint, als ob wir unser altes Haus „Mensch“ verlassen. Noch können wir auf unsere Herkunft zurückblicken, doch spüren wir die Sogkraft mächtiger Veränderungen. Die Ausstellung „Was nehme ich mit?“ versucht diesen kurzen Moment der Schwebe darzustellen.

Es steht fest: Ich muss dieses alte Haus verlassen. Schon morgen werde ich woanders sein. Was nehme ich mit aus dem uralten Leben, aus dem bewährt Menschlichen in das Neue Land, dessen Namen noch keiner weiß? Einiges von dem, was ich zu meinem Gepäck gemacht habe, will ich ausstellen.


10. bis 31.10.2026, Vitalwelt, Schliersee

Alejandro Calerón Jaffé | Die Büchse der Pandora

Ein wiederkehrendes Element der Ausstellung ist der Kontrast zwischen Dauerhaftigkeit und Konsum: Bonze als historisches Material trifft auf Formen, die von der Logik digitaler Nutzung geprägt sind. Jede Arbeit ist ein Unikat – und kann, im Gegensatz zur digitalen Welt unendlichen Reproduktion, nur einmal „geliked“ werden.

Die Büchse der Pandora lädt dazu ein, den alltäglichen Umgang mit Technologie aus einer neuen Perspektive zu betrachten – materiell, ruhig und konzentriert.