Blindenschrift

Kulturblitz | Tegernsee-Krimi barrierefrei

„Schuld und Schweigen“ und Sabine Eva Meier. Foto: privat

Sabine Eva Meier lieferte mit ihrem ersten Krimi aus der Serie „Mord(s)Miesbach“ unter dem Titel „Schuld und Schweigen“ eine spannende Verbindung zwischen Historie und Gegenwart. Jetzt soll der Roman in Blindenschrift erscheinen.

Schon mit ihren vier Krimis aus der Serie „Ladies of the front row“ machte sich die Gmunder Autorin einen guten Namen:

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Dann aber wechselte sie in heimische Gefilde und schrieb die Geschichte über den Jager von Gmund in Verbindung mit einem aktuellen Mordfall neu. Während der gmundart stellte sie den Roman vor:

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Jetzt informiert die Autorin darüber, dass der Bonner Blindenschriftverlag und -druckerei „Pauline von Mallinckrodt“ gGmbH an ihren Verlag herangetreten sei und ihren Roman „Schuld und Schweigen“ in Blindenschrift herausgeben möchte.

Hintergrund sei die Arbeit der Mediengemeinschaft Medibus, einem Zusammenschluss gemeinnütziger Einrichtungen, die Literatur für blinde und sehbehinderte Menschen barrierefrei zugänglich machen. Ziel sei es, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen und Literatur in Formaten wie Brailleschrift oder Hörbuch bereitzustellen.

Diese Produktionen erfolgen gemeinnützig und auf Grundlage besonderer urheberrechtlicher Regelungen für barrierefreie Medien. „Für mich als Autorin entstehen dabei keine Tantiemen – der Fokus liegt vollständig auf dem Zugang zu Literatur für Menschen, die gedruckte Bücher nicht lesen können“, sagt Sabine Eva Meier.

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