Was Licht kann

Wissenschaftstage

Tegernsee lädt ein, zu erleben und begreifen. Foto: wissenschaftstage-tegernsee.de

Wissenschaftstage in Tegernsee

Wie spannend Wissenschaft und technische Entwicklung sein kann, das zeigen die 14. Wissenschaftstage Tegernsee, die am kommenden Wochenende stattfinden. Ein Highlight ist zweifelsfrei der Samstag Abend, da geht es um Alltag, Kunst und Technologie.

Wie immer habe man sich beim Thema der Wissenschaftstage Tegernsee am Motto des Wissenschaftsjahres orientiert, erklärt Marc-Denis Weitze, Initiator und Organisator der jährlichen Veranstaltung. In diesem Jahr lautet das Thema „Zukunftsstadt“. Nun sei dieses Thema für das Oberland nicht so bedeutsam. Deshalb habe man den Sonntag unter das Thema „Zukunft der Stadt – Zukunft der Region“ gestellt.

„Wer macht die Stadt?“ fragt in ihrem Vortrag Sophie Wolfrum, Professorin an der TU München. Mit dem ländlichen Raum befasst sich danach Manfred Miosga, Professor an der Universität Bayreuth. Insbesondere wird er sich der Frage widmen, welchen Beitrag ländliche Räume für eine nachhaltige Entwicklung leisten können. Die Veranstaltung findet auf Schloss Ringberg statt, dazu ist eine Anmeldung bei der Tourist-Information Tegernsee (Tel.: 08022/9273862) erforderlich. Ein Shuttlebus startet um 13.30 Uhr vom Gymnasium Tegernsee, da eine Auffahrt mit dem PKW nicht möglich ist.

Licht in Kirche und Alltag

Außerdem, so Weitze, habe man das von der UN ausgerufene „Internationale Jahr des Lichtes“ zum Anlass genommen, das Thema „Licht“ am Samstag näher zu untersuchen. Um 11 Uhr wird Kirchenhistoriker Roland Götz in der Pfarrkirche St. Quirinus am Tegernsee über die Bedeutung des Lichtes in der Kirche sprechen. Sein Vortrag ist überschrieben: „Vom Heiligenschein zur Pendelleuchte – Das Licht in der Tegernseer Kirche.“

Am Abend finden die Vorträge in Bad Wiessee in der Winners Lounge der Spielbank statt. Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einem Vortrag von Wilfried Pohl von der Firma Bartenbach aus Aldrans bei Innsbruck mit dem Titel „Licht – Quellen und Wahrnehmung, Design und Trends“. Der Referent befasst sich mit der Bedeutung des Lichtes für das alltägliche Leben des Menschen. Sicherheit, Wohlbefinden, Leistungsfähigkeit und Gesundheit hängen bekanntermaßen von Licht ab.

Michelangelo im LED-Licht

Im anschließenden Referat von Mourad Boulouednine geht es um Kunst und Technologie. „Neues Licht für die Sixtinische Kapelle“ hat die Firma OSRAM realisiert. Das neue System mit hochmodernen LED-Licht zeigt die Kunstwerke Michelangelos in ganz neuer Farbvielfalt. Waren die berühmten Fresken im Übergangsbereich von Tag- und Nachtsehen vorher in ihrer Farbigkeit schwer zu erkennen, können die jährlich 4,5 Millionen Besucher jetzt die strahlende Farbigkeit genießen. Zudem werden die Fresken geschont wie nie zuvor.

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Eine zusätzliche Veranstaltung findet am Donnerstag, 19. November, im Museum Tegernseer Tal statt. Hans-Herbert Perlinger wird zum Thema „Was ist Licht“ sprechen. Der Vortrag findet bereits um 18 Uhr und nicht wie angekündigt, um 19.30 Uhr statt.

Die Wissenschaftstage werden in Kooperation mit der vhs Tegernsee/Rottach-Egern/Kreuth und der Max-Planck-Gesellschaft durchgeführt.

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