Otterfinger Kulturwoche

Kunst und Begegnung in Otterfing

Die Künstlerinnen und Künstler. Foto: Manfred Lenzer

Ausstellung in Otterfing

Die Führung durch die Ausstellung der Otterfinger Kulturwoche lockte zahlreiche Interessierte an. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die anwesenden Künstlerinnen und Künstler gaben spannende Einblicke in ihre Arbeit. Dabei waren auch ganz neue Formate bei den Exponaten.

Otterfinger Kulturwoche
Maria Ziegler. Foto: MZ

Unter der Leitung von Gabriele Hofweber spazierte das Publikum durch die Schulaula von Otterfing und machte bei den jeweiligen Ausstellenden Station. Maria Ziegler zeigte mit der Collage „Atlantis“ und dem Druck von Audrey Hepburn „Unvergessen“ unterschiedliche Techniken ihrer Arbeit.


Herbert Späth. Foto: MZ

Herbert Späth malt Aquarelle. „Die Motive finden mich, sprechen mich an und nehmen mich gefangen“; beschrieb er seinen Schaffensprozess.


Hertha Böhner. Foto: MZ

Die Fotografin Hertha Böhner findet ihre Motive in der nahen Umgebung, „wenn man durch Wald und Flur geht“. Man müsse nur die Augen aufmachen, dann entdecke man die Schönheiten der Natur.


Ivana de Faveri. Foto: MZ

In Botswana ließ sich Ivana de Faveri von Menschen und Tieren inspirieren und fertigte farbenfrohe Bilder. „Ich male gern bunt, so ist meine Seele“, sagte sie.


Birgit Haberl. Foto: Manfred Lenzer

Birgit Haberl ist das erste Mal dabei. Die Fotografin zeigt unter dem Titel „Die Schönheit des Vergänglichen“ verwelkende Blüten, „das, was die Natur im Vergehen hervorbringt“, und verglich das mit dem gelebten Leben des Menschen.


Patricia Späth. Foto: MZ

Patricia Späth zeigt unter den Titeln „Flow“ und „Joyful“ farbstarke abstrakte Kompositionen.


Arne Hanselmann. Foto: MZ

Dem Baum hat sich Arne Hanselmann gewidmet. „Meist sehen wir nur die Krone, aber was darunter ist, die Wurzeln, das bleibt verborgen.“ Er habe den Baum umgedreht und die Wurzeln zur Krone gemacht.


Bilder von acht- bis zehnjährigen Kindern. Foto: MZ

Jeannette Cerveny präsentierte die Ergebnisse der Workshops, die sie für Kinder im Rahmen der Otterfinger Kulturwoche anbot und erklärte eine einfache Drucktechnik.


Viktor Tertychnyi. Foto: MZ

Der aus der Ukraine stammenden Maler Viktor Tertychnyi malt in seiner neuen Heimat vorwiegend Blumen und Landschaften. Eine fantasievolle Meerlandschaft ist neu in seinem Schaffen.


Eva Mathilde Fuchs. Foto: MZ

Eva Mathilde Fuchs erklärte ihr Vorgehen beim Fotografieren und Bearbeiten der Fotos. Neu ist die Einbeziehung von Röntgenaufnahmen, die sie farblich verfremdete.


HansFerstl. Foto: MZ

Mit menschlichen Holzskulpturen ist Hans Ferstl in der Ausstellung vertreten.


Nicole Schächtele. Foto: MZ

Großformatige gegenständliche Werke zeigt Nicole Schächtele, wobei sie das Gesicht in „Sonnenkuss“ bewusst nicht farbig gestaltete.


Karin Sandring-Haag. Foto: MZ

Zum ersten Mal ist auch die Textilkünstlerin Karin Sandring-Haag, der es ein Anliegen ist, dass handwerkliche Techniken weitergegeben werden. Sie zeigt dafür sehr unterschiedliche Beispiele, unter anderem „Zerstört durch ein Attentat“.


Ingrid Schenzinger. Foto: MZ

Ingrid Schenzinger ist bekannt für ihre feinen Bleistiftzeichnungen. Dieses Mal aber hat sie mit feinstem weißem Kugelschreiber auf schwarzem Papier gearbeitet und erzeugt prägnante Werke.

Unbeantwortete Fragen

Das jugendliche Publikum zog Martin Einwanger mit seiner Videoperformance „na und?“ an, in der es um Fragen geht, die nicht beantwortet werden. Sein Ziel sei es, zu akzeptieren, dass viele Fragen unbeantwortet bleiben.


Kian Lorenz. Foto: MZ

Mit einer neuen Art von Blechbearbeitung wartet der Bildhauer Kian Lorenz auf und zeigt eine filigrane Arbeit aus Kupfer.


Manfred Lenzer. Foto: ML

Manfred Lenzer ist bekannt für abstrakte Fotografie, zeigt aber in diesem Jahr sowohl eine realistische Meerlandschaft als auch Spiegelungen in einem Hochhaus in Kapstadt.


Anne Schmidt-Weinricht. Foto: MZ

Die Kunst ihrer Mutter Anne Schmidt-Weinricht solle durch den Betrachter zum Leben erweckt werden, wünschte sich die Tochter, so die farbenfrohen Bilder von Afrika und Unterwasser.


Gabriele Hofweber. Foto: MZ

„Die Welt in Farben“ nennt Gabriele Hofweber ihre abstrakte Bildserie in kräftigen Gelb-Orange-Tönen. Die Impulse kämen aus dem Inneren „und dann entsteht das Bild durch Zufall“, erklärte sie ihren Schaffensprozess.

Die Künstlerin wies darauf hin, dass die Führung durch die Verkaufsausstellung nun nahtlos in den Lounge-Abend übergehe. Die Aula lud mit vielen Sitzmöglichkeiten zum Verweilen, zum Austausch mit den Künstlern und Zusammensein ein.

Astrofotografie aus Otterfing

Auf einem Bildschirm liefen dazu in Endlosschleife die Astrofotografien von Nino Polanec, der mit professioneller Ausrüstung von Otterfing aus seine spektakulären Fotos aus dem Universum fertigte.

Die Ausstellung in der Otterfinger Kulturwoche, organisiert vom Bürgerforum Otterfing e.V., ist noch bis zum Ende der Kulturwoche zu sehen. Das Programm finden Sie hier. Am heutigen Donnerstagabend gibt es das Konzert „2 Damen und ein Kontrabass“. mit Andrea Hermenau, Lisa Wahlandr und Sven Faller.

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