Zu viel Welt!

Kulturblitz | Andrada Ababei in Brüssel

Andrada Ababei im Grünen Raum Bad Wiessee. Foto: MZ

Ausstellung in Brüssel

Am 5. Juni wird in Brüssel an der rumänisch-belgischen Schule Arthis eine Ausstellung mit Bildern von Andrada Ababei aus Rottach-Egern eröffnet. Sie wurde von Association ARTHIS – La Maison culturelle Belgo-Roumaine eingeladen, dort anlässlich des Tages der „Ia“, der traditionellen rumänischen Bluse, auszustellen.

Kürzlich stellte sie noch auf Einladung von KulturVision e.V. im Grünen Raum in Bad Wiessee aus, jetzt machten sich ihre Bilder auf die Reise nach Belgien.

Andrada Ababei ist eine rumänisch-deutsche Künstlerin, geboren 1990 und aufgewachsen in Targu Jiu, Rumänien, in einer kulturtraditionellen Umgebung. Später fand sie ihre zweite Heimat in Deutschland, wo sie die Schönheit der Landschaften rund um den Tegernsee und die bayerischen Traditionen entdeckte – zwei Welten, die heute ihre künstlerische Vision prägen.

Sie hat eine solide künstlerische Ausbildung, begann an der General School of Art und setzte sich an der High School of Music and Fine Arts in ihrer Heimatstadt „Constantin Brăiloiu“ fort, sowie an einem Master in Polychrome Wood Restoration in Sibiu, was sich in der besonderen Aufmerksamkeit für die Details, die Malerei und die Ausdruckskraft ihrer Bilder widerspiegelt. Ihre Arbeiten stellt sie hauptsächlich auf Leinwand unter Verwendung von Acryl, Öl und verschiedenen Materialien wie Leder oder Textilien her. Stilistisch verbindet sie Realismus, Expressionismus und Abstraktion.

In der Ankündigung der Ausstellung wird der Beitrag in diesem Magazin so zitiert:

„Die meisten Werke sind figurative weibliche Porträts, in einer einfachen und authentischen Schönheit. Andrada Ababei erklärt, dass ihre Großmutter als Model und Inspiration diente, sie sei für sie die hübscheste Frau gewesen. Diese Porträts in ihrer Zugewandtheit, Versenkung und großer Ausstrahlung zeigen das malerische Können der Künstlerin. Sie zeigen auch ihre Rückkehr zu den rumänischen Wurzeln, denn sowohl Kostüme als auch Kopfbedeckungen sind von der rumänischen Tradition inspiriert. Ihre Malerei hat sie mit erhabenen Strukturen ergänzt, gespritzt oder in Linien aufgetragen. Dabei entsteht ein spannender Kontrast zwischen den in altmeisterlich gemalten Porträts mit moderner Malweise.

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Gebet und Die Sinnende. Foto: MZ

Bekannt wurde die Künstlerin im Tegernseer Tal durch ihre Serie, die ursprünglich ‚Fusion‘ hieß, und später ‚Hybride‘. Diese Werke stellen Verbindungen zwischen Mensch, Tradition und Natur dar. Der Künstler kombinierte menschliche Körper in traditionellen bayerischen Kostümen mit regionsspezifischen Tierköpfen. Jetzt aber kehrte sie mit ihrer Kunst zu ihrer rumänischen Heimat zurück.“

https://www.arthis.org/ro/evenimente/diverse/2570-expozitie-de-pictura-ecouri-de-ie.html

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