Zukunftsforum: eine Fortsetzung von Dokurona

Zukunftsforum

Blick in die Zukunft. Foto: pixabay

Mitmach-Initiative im Landkreis Miesbach

Am kommenden Sonntag, 24. Januar, wird ein mehrmonatiges landkreisweites Kulturprojekt im Rahmen von anders wachsen eröffnet. Dabei soll die Frage beantwortet werden, welche Visionen die Menschen in der Region haben und wie sie in gesellschaftliches Handeln umgesetzt werden können.

Bedingt durch die anhaltende Coronakrise und die damit verbundenen anhaltenden Einschränkungen der Kunst- und Kulturszene sucht KulturVision e.V. nach alternativen Wegen, Kultur weiterhin präsent sein zu lassen. Insbesondere im Rahmen von anders wachsen, einer Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Miesbach, sollen neue Formate entwickelt werden.

Lesetipp: Dokurona online

Neben Onlineveranstaltungen, die fachlichen Input liefern, ist uns Teilhabe ein Anliegen. Beim Kunstprojekt „Dokurona“ befragten wir Menschen, was Corona mit ihnen macht. Die Teilnehmenden äußerten ihre Situation durch Text, Bild, Skulptur, Foto, Film, Theater und Tanz. Ein Zeitzeugendokument in der Coronakrise – ein Ventil für Kulturschaffende des Landkreises. Nach der Dokumentation des Status Quo wollen wir aber jetzt in die Zukunft schauen.

Die Gegenwart ist aufgrund der derzeitigen Lage nicht einfach, Pandemie, Klimawandel und Demokratiefeindlichkeit machen den Menschen zu schaffen. Sie leiden materiell, aber auch psychisch. Gefragt ist Widerstandsfähigkeit oder Resilienz. Wie kommen wir am besten möglichst unbeschadet durch die Krise? Eine Möglichkeit ist es, die eigenen Visionen zu betrachten und sichtbar zu machen.


Susanne Gold und Dr. Rainer Sachs. Foto: privat

Als Mit-Initiatoren der Projekts sind bei der Auftaktveranstaltungen dabei: Susanne Gold (Gründerin des Weblogs Utopiensammlerin.com und der Initiative „Die Welt in 100 Jahren“), Corinna Heumann (Künstlerin und Kuratorin das Kunstprojekts Digitopia), Dr. Rainer Sachs (Zukunftsforscher), Anja Gild (Expertin für Storytelling, Team anders wachsen).

Der Auftaktveranstaltung werden viele weitere Veranstaltungen folgen, die Impulse aus verschiedenen Bereichen der Wissenschaft und Kultur liefern. Parallel dazu laden wir wieder ein, eigene Beiträge zum Thema „Die Welt in 100 Jahren“ einzureichen. Am kommenden Samstag, 23.1. wird das Projekt in einem Beitrag des regionalen Internet-Fernsehsenders OLAtv.de vorgestellt werden.

Der Ursprung von „Die Welt in 100 Jahren“

Mit diesem Titel ist ein Projekt der Utopiensammlerin Susanne Gold aus München vor exakt drei Jahren an den Start gegangen. Das Ziel der Soziologin, Kriminologin und Wissenschaftskommunikateurin war und ist es, utopistische, fantastische und persönliche Geschichten in ihrem Blog zulassen. Der Blog von Susanne Gold wird in einer ersten Phase des Kulturprojekts die Sammelstelle für unsere Utopien sein.
Aus den gesammelten Visionen, die in jedem Format eingereicht werden können, also Text, Bild, Musik, usw., soll dann eine virtuelle Plattform mit Utopien unseres Landkreises nach dem Vorbild von Dokurona entstehen. Daneben ist an eine gedruckte Fassung der Landkreisutopien gedacht.

In einem Forschungsprojekt unter Leitung von Zukunfts- und Risikoforscher Dr. Rainer Sachs sollen die Beiträge dann interpretiert und in Handlungsimpulse und konkrete Schritte für eine lebenswerte Zukunft im Landkreis unter Einbeziehung der regionalen Entscheidungsträger umgesetzt werden. Darüber hinaus können sich bildende Künstlerinnen mit ihren Beiträgen für die Ausstellung Digitopia in Köln 2022 bewerben.

Zukunftsforum am 24.1. um 11 Uhr eröffnet

Am 24.1. von 11 bis 12.30 Uhr wird das neue Projekt unter der Moderation von anders wachsen Initiatorin Dr. Monika Ziegler vorgestellt. Anja Gild, Susanne Gold, Corinna Heumann und Dr. Rainer Sachs werden in Kurzimpulsen ihre Intention äußern. Das Publikum ist eingeladen, seine Ideen für das Projekt einzubringen.

Anmeldungen für das landkreisweite Mitmach-Projekt bitte beim KBW Miesbach, das den Zoom-Zugang zuschickt.

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