Kulturelles Potpourri zum Pfingstsonntag

kulturelles Potpourri

Die große Steinmeyer-Orgel in der Zollinger Halle. Foto: privat

Virtuelle Kulturbühne

Zum heutigen Pfingstsonntag ist bei der Virtuellen Kulturbühne Sixtus Lampl zu Gast. Zudem die beiden Künstlerinnen Ursula Schwarzbauer und Katharina Eisenberg, die Monaco Big Band und Susanne Grohs von Reichenbach. Wieder ein unterhaltsames kulturelles Potpourri.

Was könnte zu Pfingsten besser passen als Orgelmusik? „Leider fällt aufgrund der aktuellen Situation unser wunderbares geplantes grosses Pfingstkonzert aus“, schreibt der Gründer des Valleyer Orgelzentrums auf seiner Webseite. Einen kurzen Besuch aber in dieser einmaligen Sammlung von 60 Orgeln können Sie erleben, wenn Sie am heutigen Sonntag um 11 Uhr die Virtuelle Kulturbühne aufsuchen, ein Projekt von KulturValley, der Kulturwerkstatt Oberland und KulturVision. Eine ganze Woche lang sind dann die fünf Beiträge online, die Sie mitnehmen auf einem Streifzug durch die Kultur unserer Region.

Rundgang im Atelier

Nach Sixtus Lampl erwartet sie Ursula Schwarzbauer aus Fischbachau in ihrem Atelier zu einem Rundgang. Ursula Schwarzbauer mit Künstlernamen ARA.S war schon von Kind an künstlerisch tätig. In der Kunst ist sie Quereinsteigerin. Neben ihrem erlernten Beruf als PTA lebte sie ihre Kunst aus: Töpfern, Ikonenmalerei, Seidenmalen mit Modeschauen, Kalligrafie mit Aquarell, Märchenschreiben und -illustrieren.


Ursula Schwarzbauer. Foto: privat
Seit 2006 schafft sie farbenfrohe, strahlende Pastellkreidebilder, die sie nach Feedback als „Heilsame Energiebilder“ bezeichnet. Der für 2020 geplante Meditationsbergweg vom Birkenstein zum Wendelsteinkircherl wird mit ihren Bild- und Textideen gestaltet. Sie „verschönert“ und kombiniert außergewöhnliche Flusskiesel und Hölzer mit Schlagmetall und „weisen Sprüchen“.


Ursula Schwarzbauer kombiniert Steine mit Texten. Foto: privat

Danach wird es musikalisch. Die MONaco Bigband e.V. ist die offizielle Big Band des Musikbundes von Ober- und Niederbayern (MON). Die 20-köpfige Bigband unter dem Bandleader Gerd Fink überzeugt mit erstklassigem Big Band Sound auf professionellem Niveau.

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MONaco Bigband. Foto: privat

Die MONaco Bigband e.V. spielen weltberühmte Klassiker aus den 1920er Jahren bis hin zur neueren Zeit. Bekannte und populäre Stücke von Louis Armstrang über Duke Ellington, Glenn Miller und Benny Goodman. Broadway at its Best mit George Gershwin und Cole Porter. Die großen Stimmen des Jazz, Frank Sinatra oder Ella Fitzgerald stellen im Rahmen des Programms einen Höhepunkt dar. Die Bebop Stars Dizzie Gillespie und Charlie Parker fehlen dabei genauso wenig, wie die Größen des Bigband Sounds der 50er und 60er Jahre Count Basie und Buddy Rich. Der Modern Bigband Jazz wird repräsentiert durch Interpretationen der Hits von Michael Bublé und Robbie Williams.

Kulturelles Potpourri: Von der Musik zur Bildenden Kunst

Katharina Eisenberg lebt seit 2017 in ihrer Wahlheimat Miesbach. Studiert hat die gebürtige Berlinerin Gesang in Hamburg, seit einigen Jahren hat sich ihr kreativer Ausdruck jedoch erweitert und sie ist als bildende Künstlerin und Musikerin tätig.
Ihre bewegten Acrylbilder lassen den musikalischen Hintergrund durchblitzen. Sie sind meist von natürlichen Strukturen und Formen inspiriert und zeigen Ornamentiken in kräftiger Farbgebung. Doch auch gegenständliche Bilder finden sich in ihrem Werk – hier sehen wir oft geometrische Formen und das Spiel mit Perspektive und Raum.

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Katharina Eisenberg. Foto: privat
Die Skulpturen zeigen dagegen Aspekte der menschlichen Existenz auf und leben von der Verknüpfung mit Sprache. Jede der Figuren ist eine kleine Persönlichkeit und erzählt eine Geschichte. Katharina Eisenberg arbeitet mit Acrylfarbe, Airbrush, Gips und auch experimentellen Materialien wie Zucker oder Sand und Alltagsgegenständen.

Kulturelles Potpourri
Katharina Eisenberg: Magischer nr 1. Foto: privat

In Bayern sowie Hamburg waren ihre Werke bereits in Ausstellungen zu sehen und regelmäßig stellt Katharina Eisenberg in ihrem Atelier am Miesbacher Marktplatz aus.

Das kulturelle Potpourri am Pfingstsonntag schließt mit Literatur. Susanne Grohs-von Reichenbach liest aus Ralf.

Ökologischer Fußabdruck beim Digitalen

Wie entwickelt sich unsere Gesellschaft und welche Frei-Räume entstehen dabei? Das bewegt Susanne Grohs-von Reichenbach. Seit 2007 schreibt sie darüber offene Kurzgeschichten. Aktuell lotet sie in ihrem Romanprojekt aus, wie das „Digitale“ neue Räume besetzt. Dies erkundet sie auch als Sprecherin des Arbeitskreises Digitales und Gesellschaft bei den Münchner Grünen. Seit 2019 lädt ihr Forum Think Digital Green® dazu ein, gemeinsam kreativ den ökologischen Fußabdruck im digitalen Alltag zu verkleinern.

Think digital green
Susanne Grohs von Reichenbach bei einem Vortrag beim Kulturstammtisch Valley. Foto: MZ

Lesetipp: Think digital green

Sie setzt vor allem auf Dialog, etwa als Co-Veranstalterin der Literaturbühne litbox2 2018 und in ihren Lesungen. Bisher erschienen: „Soviel ist sicher. Zwölf Storys“, Brighton® Verlag 2016, „Zeit genug wäre ja. Zwölf neue Storys“, Brighton® Verlag 2016.

Die Virtuelle Kulturbühne ist jeden Sonntag mit einem neuen Programm online, das dann eine Woche lang abgerufen werden kann. Darüber hinaus können die Videos der Bildenden Künstler, heute also Ursula Schwarzbauer und Katharina Eisenberg auf der Seite der Offenen Ateliertage bis zum nächsten Jahr aufgerufen werden.

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