Landkreis Miesbach wird MINT-Region

MINT-Region Landkreis Miesbach

V.l.: Sabine Pilot (Koordinatorin des MINT-Netzes Bayern), Alexander Schmid (Geschäftsführer der SMG), Alexander Kutschera (MINT-Manager Landkreis Miesbach), Wolfgang Rzehak (Landrat des Landkreises Miesbach), Dr. Andrea Bernatowicz (Koordinatorin des MINT-Netzes Bayern) und Michael Pelzer (Bildungskoordinator Landkreis Miesbach). Foto: Verena Huber

Landkreis Miesbach

Fachkräftemangel. Zu wenig Frauen – vor allem in naturwissenschaftlichen Berufen. Dieses Thema beschäftigt die Gesellschaft und die Regierung schon seit einiger Zeit. Was kann dagegen unternommen werden? Der erste Schritt ist nun getan, denn der Landkreis Miesbach wird offizielle MINT-Region.

Seit 2019 gibt es drei neue MINT-Regionen in Bayern: Regensburg, Schwandorf und Miesbach. Zusammen mit den bereits Bestehenden zählt der Freistaat nun elf MINT-Regionen im offiziellen Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung. Das Projekt wird regionsübergreifend von zwei MINT-Koordinatorinnen geleitet: Dr. Andrea Bernatowicz und Sabine Pilot. Sie unterstützen die regionalen MINT-Managerinnen und -Manager bei Ihrer Arbeit, fördern die Vernetzung der bayerischen Regionen untereinander sowie mit MINT-Akteuren bundesweit.

MINT-Manager Alexander Kutschera

Für den Landkreis Miesbach wird künftig Alexander Kutschera als MINT-Manager tätig sein. Doch was genau ist eigentlich eine MINT-Region? Was sind die Ziele? Was die Aufgaben eines MINT-Managers? Laut Bernatowicz und Kutschera geht es im Wesentlichen um Vernetzung, innerhalb des Landkreises und darüber hinaus. Aufgabe ist es außerdem zahlreiche MINT-Angebote zu koordinieren. Die wichtigste Zielsetzung Kutscheras ist es allerdings, die MINT-Bildungskette vom Kindergarten bis zum Übergang in eine berufliche Ausbildung oder ein Studium zu optimieren.

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MINT-Region Landkreis Miesbach
Das Logo des MINT-Netzes Bayern. Foto: MINT-Netz Bayern

Über einen Zeitraum von vier Jahren wird das Projekt im Landkreis Miesbach gefördert. In dieser Zeit möchte Kutschera Ansprechpartner für Lehrorte sein, möchte vernetzen und durch Fortbildungen oder Infoabende viele potenzielle Interessierte abholen. Persönlich weist er für seinen Posten die besten Qualifikationen auf. Der 30 Jahre junge Süd-Münchner verfügt über einen Bachelor in naturwissenschaftlicher Bildung, einen Master in molekularer Biotechnologie und ist momentan kurz vor der Promotion. Außerdem engagiert er sich seit vielen Jahren für Bildung und Jugendarbeit beim Kreisjugendring.

Schulische wie außerschulische Bildung

Mit seinem Know How und seiner Begeisterung möchte Alexander Kutschera alle Altersstufen und Schularten ansprechen und mit diesen interdisziplinär zusammenarbeiten. Vor allem aber will er die Begeisterung auch bei jungen Mädchen wecken. Das Defizit an Frauen in naturwissenschaftlichen Berufen müsse unbedingt verbessert werden. Als Grund für diesen Mangel sehen die MINT-Koordinatoren vor allem altertümliche Berufsbilder, die der Gesellschaft dringend neu erklärt werden müssten.

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Der MINT-Manager Alexander Kutschera, die SMG Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach, die Bildungsregion Landkreis Miesbach und der Landkreis selbst arbeiten bei diesem Vorhaben eng zusammen. Es werden sofort auch bereits bestehende oder geplante Projekte mit eingegliedert. Dies ist etwa das mobile FabLab Oberland, das künftig die Schulen des Landkreises besuchen soll, aber auch ein geplantes Schüler-Forschungszentrum. Damit ist der Startschuss gesetzt für die MINT-Region Landkreis Miesbach. Alle Beteiligten sehen dies als Keimzelle für etwas Größeres.

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