Kulturblitz | Die Mangfall, eine literarische Exkursion

Broschüre der Schreibwerkstatt

Anlässlich der Valleyer Kulturtage 2025 hat sich die Schreibwerkstatt von KulturVision e.V. unter Leitung von Selina Benda der Mangfall gewidmet und in einer Lesung die Beiträge vorgetragen. Jetzt ist eine Broschüre dazu erschienen.

„Der Fluss ist uns allen unter die Haut gegangen und aus der Feder geflossen“, heißt es im Vorwort. Vier Autorinnen und ein Autor haben sich dem Thema in sehr unterschiedlicher Weise zugewandt.

Sabine Sagermann schreibt in einem gedichtartigen Text, in welch unterschiedlicher Art sie der Fluss begleitet und ihr Orientierung verschafft. Sie schreibt auch, wofür sie dem Fluss dankbar ist.

In kurzen, prägnanten und zugleich poetischen Worten kann Isabella die Bedeutung der Mangfall auch in Trauer und Schmerz einfangen und sie fragt nach den Seelen, die den Fluss bevölkern.

Silvia Cichon-Brandmaier hat zwei Reportagen geschrieben. In der ersten beschreibt sie ein Wintermärchen an der Mangfall, durch Zufall entdeckt, ein Wunder aus Wasser, Eis und Licht, ein Kunstwerk. In der zweiten Geschichte erzählt sie die Erlebnisse eines Mangfallsteines.

In bairischer Sprache hat Josef Poschenrieder ein japanisches Märchen verfasst, ein wenig angelehnt auch an „Fischer und seine Frau“, aber mit einem erheiternden Ausgang. Und in einer Fabel um einen Regenwurm, eine Amsel und eine Katze widmet er sich dem Thema Habgier, aus der ein Blatt ungeschoren davonkommt.

Selina Benda beschreibt in lyrischer Form die Wildheit des Flusses, der sich bei starkem Regen ungezähmt zeigt. In ihrer Liebeserklärung „L’amour“ gibt sie sich ihm ganz hin.

Die Broschüre ist mit Fotos von Isabella Krobisch und Selina Benda illustriert. Sie ist im Kulturamt Waitzinger Keller in Miesbach erhältlich.

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