Kulturatlas Bayern, Launch, Dr. Markus Michalke SKH Herzog Franz von Bayern, Anna-Kleeblatt, Max-Wagner

Kulturatlas Bayern gestartet

Der Vorstand der Stiftung Kulturzukunft Bayern freut sich über den Launch des Kulturatlas: Dr. Markus Michalke, SKH Herzog Franz von Bayern, Anna Kleeblatt und Max Wagner (von links). Foto: Toby Binder

Start der digitalen Plattform Kulturatlas

Kulturakteure in Bayern dürfen sich freuen: Heute geht der Kulturatlas Bayern, eine neue digitale und spartenübergreifende B2B-Plattform der Stiftung Kulturzukunft Bayern online. Er macht Kulturakteure im gesamten Freistaat sichtbar, vernetzt sie untereinander und unterstützt ihre Arbeit mit Wissen, Daten und Zugang zu Förderung.

Förderprogramme suchen, geeignete Kooperationspartner sowie relevante Fortbildungen finden oder einfach Antworten auf Fragen aus der Praxis erhalten: All das ermöglicht der Kulturatlas Bayern, der am heutigen Donnerstag an den Start gegangen ist. Er bietet Kulturakteuren eine kostenlose, digitale Plattform, die erstmals den gesamten bayerischen Kultursektor spartenübergreifend zusammenbringt – von ehrenamtlich getragenen Blasmusikvereinen und Heimatpflege über freie Szenen, Clubkultur und freischaffende Künstler bis hin zu staatlichen Museen, Theatern und Orchestern. Der Kulturatlas dient somit allen Kulturschaffenden als Arbeitsinstrument, das sie im Kulturalltag unterstützt und ihnen dabei hilft, zu einem öffentlich zugänglichen kulturellen Angebot beizutragen.

Lesetipp: Große Zustimmung für Kulturatlas

„Wir haben den Kulturatlas Bayern angestoßen, weil es bislang an einer gemeinsamen Datenorientierung und an Sichtbarkeit für die Vielfalt der Kultur in Bayern gefehlt hat“, sagt Dr. Markus Michalke, Vorsitzender der Stiftung Kulturzukunft Bayern und Mit-Initiator des Kulturatlas Bayern. „Dass der Kulturatlas von Beginn an gemeinsam mit Kulturakteurinnen und Kulturakteuren sowie Institutionen entwickelt wurde, war für uns ein zentrales Kriterium – hier entsteht Infrastruktur aus realen Bedarfen heraus“, freut er sich.

Kulturatlas Bayern bietet Kulturschaffenden viele Funktionen

Aktuell zum Launch steht die Basisversion mit folgenden Funktionen bereit: mit thematischen Communities, einer Übersicht der Akteure mit direkter Vernetzungsfunktion, einem Event-Radar für Weiterbildungen, Tagungen und Netzwerktreffen sowie redaktionellen Inhalten wie Leitfäden und Vorlagen. Zentrales Element ist ein Förder-Kompass mit rund 700 geprüften, aktuell laufenden Förderprogrammen – von privaten Stiftungen über Kommunen bis zur Europäischen Union, quer durch alle Sparten.

Kulturatlas Bayern, Launch
So sieht der Kulturatlas online aus. Foto: Kulturstiftung Bayern

Kulturakteure finden damit erstmals an einem Ort, was ihre Arbeit trägt: Förderungen, die zu ihrem Projekt passen, Kooperationspartner aus der eigenen oder einer anderen Sparte sowie Antworten auf Fragen, die im Kulturalltag immer wieder auftauchen – von Spielstättenauflagen bis zur GEMA, von Klimabilanzierungen bis zu Social-Media-Marketing. Zudem ermöglicht die Plattform den Austausch mit Kollegen aus ganz Bayern, der bislang schlicht an einer fehlenden Infrastruktur scheiterte.

Kulturatlas Bayern wird permanent weiterentwickelt

Der Kulturatlas Bayern ist langfristig angelegt und versteht sich als lernende Plattform, die gemeinsam mit dem Kultursektor weiterentwickelt wird. Perspektivisch sind weitere Funktionen geplant, darunter erweiterte Vernetzungsmöglichkeiten, Suche und Matching von Projekten und Förderprogrammen sowie individuelle Auswertungen der eigenen Daten. Der Weiterausbau mit allen geplanten Funktionalitäten ist bis Ende 2027 vorgesehen. Die Entwicklung ist über Drittmittel gesichert; ab 2028 trägt die Stiftung Kulturzukunft Bayern die laufenden Kosten für Betrieb, Hosting und Redaktion aus eigenen Mitteln.

Der Kulturatlas wurde von der Stiftung Kulturzukunft Bayern, die 2024 in München von seiner Königlichen Hoheit Herzog Franz von Bayern, dem Unternehmer Dr. Markus Michalke und der Kulturmanagerin Anna Kleeblatt gegründet wurde, ins Leben gerufen. Die finanzielle Förderung dafür kommt aus Fraktionsreserven, von der Beisheim-Stiftung und privaten Fördermittelgebenden.

Der Kulturatlas ist ein kostenloses Angebot für alle Kulturakteure. Die Registrierung erfolgt unter www.kulturatlas-bayern.de

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Bitte besuchen Sie uns auf