Tag des Denkmals und Jahr der Orgeln

Fünf Orgeltechniken

Dr. Sixtus Lampl bei einer Führung. Foto: MZ

Führung und Konzert in Valley

Zum morgigen Tag des Denkmals lädt Dr. Sixtus Lampl auch zum Tag der Orgeln in die Zollingerhalle zu Führungen und einem Konzert ein. Und auch in Miesbach wird der Tag des Denkmals begangen.

Seit 1993 findet der Tag des Denkmals unter der Koordination der Deutschen Stiftung Denkmalschutz immer am zweiten Sonntag im September statt. In diesem Jahr wird zusätzlich das „Jahr der Orgeln“ gefeiert.

Tag des Denkmals
Orgelzentrum Valley, Zollingerhalle. Foto: Ramona Meisl

In Deutschland wird daran erinnert, dass es in keinem anderen Land der Welt so viele Orgeln und Orgelbauer gibt wie hier. Noch heute gehen Exponate dieser Instrumente von hier in alle Welt, besonders auch nach China und Japan.

In Valley mit seinem größten Museum für Orgeln bietet sich die Gelegenheit, sich diesem außergewöhnlichen Musikinstrument zuzuwenden. Hier hat Sixtus Lampl über 60 Orgeln vor dem Verfall gerettet, restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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In der Zollingerhalle ist ein Teil der Kunstwerke zu sehen und zu hören, denn jetzt beginnen auch wieder die regelmäßigen Orgelkonzerte, die während der Pandemie entfielen oder online übertragen wurden.

Zu Beginn des Jahres besuchte ein Fernsehteam des BR Valley und brachte den Beitrag „Jahr der Orgel: Pfeife an Pfeife“, der am 21. Januar ausgestrahlt wurde und jetzt in der Mediathek zu sehen ist:

Jahr der Orgel: Pfeife an Pfeife

Für alle Interessierten wird Dr. Sixtus Lampl, auch wenn nicht alle der hier vorhandenen Pfeifenorgeln bespielt werden können, am 12. September in zwei Führungen die Entstehung dieser Kunstwerke in Wort und Klang erschließen. Was selbst für Freunde dieser Instrumente kaum bekannt ist: Bereits 280 Pfeifenregister klingen nun in Valley – bei der weltgrößten Domorgel in Passau sind es „nur“ 231.

kulturelles Potpourri
Steinmeyerorgel in der Zollingerhalle. Foto: Ramona Meisl

Auch wenn das Orgelmuseum viel mehr Orgeln unter seinen Dächern vereint, werden an diesem Tag aufgrund der Corona-Auflagen nur die Instrumente in der Zollingerhalle zu hören sein.

Die erste zweistündige Führung mit Vorspiel von sechs verschiedenen Instrumenten findet um 10 Uhr statt, die Wiederholung um 14 Uhr. Dazwischen, von 12 bis 13.30 Uhr heißt es für alle „offene Tür“. Krönender und klingender Abschluss ist ein Concertino mit vier Organisten von 16 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Spende sehr willkommen.

Nachdem die Stadt Miesbach sich im Jahr 2019 schon mit einer Besichtigungstour durch die Portiunkulakirche am Tag des Denkmals beteiligt hatte und im letzten Jahr aufgrund von Coronamaßnahmen die Besichtigung des Rathauses nur digital stattfinden konnte, wird es heuer wieder eine Tour werden – allerdings ohne Termin und ohne Führung.


Die Schilder, die an den Häusern Miesbachs angebracht sind. Foto: Isabella Krobisch

Stattdessen sollen Interessierte am Sonntag, den 12. September, auf eigene Faust die denkmalgeschützten Häuser der Stadt erkunden und sich über die Schilder, welche an jedem dieser Häuser angebracht sind, über den geschichtlichen Hintergrund informieren können.

Lesetipp: Miesbach – eine Stadt voller Geschichte

Dabei gibt es viel Wissenswertes zu erfahren. Welche Häuser beispielsweise von dem großen Stadtbrand im Jahr 1783 verschont geblieben sind, was die Spitzweg-Apotheke mit dem Skiclub Miesbach zu tun hat und in welchen dieser Häuser hoch angesehene Personen, wie der Literaturnobelpreisträger Paul Heyse oder sogar König Maximilian von Bayern (Max II.) einst verweilten.

Zum Tag des Denkmals am 12. September: 10-12 Uhr: Führung mit Vorspiel von sechs Orgeln, 12-13-30 Uhr: „offene Tür“, 14-16 Uhr: Führung mit Vorspiel von sechs Orgeln, 16-17 Uhr: Concertino mit vier Organisten.
Es werden Platzkarten für das Konzert und die Führungen vergeben (beschränkte Anzahl), Anmeldung unter Tel. 08024/4144 oder info@lampl-orgelzentrum.com, es gelten die 3G-Bestimmungen.

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