Die Faszination des Eises

Antarktis

Etwa jede Minute ergießt sich aus den Eismassen durch eine Verbindung zum Meer und besondere Druckverhältnisse eine gewaltige Fontäne. Repro: Reinhold Schmid

Eine hochinteressante Fotoausstellung läuft derzeit im Foyer des Holzkirchner KULTUR im Oberbräu: Dr. Joachim Martius stellt unter dem Titel „Antarktis“ eine Serie von Fotoarbeiten aus, die er im letzten Jahr geschaffen hat.

Die Bilder entstanden im Januar/Februar 2017 auf einer Schiffsreise durch die antarktische Halbinsel am Ende des dortigen Sommers. Der Fotograf befand sich 16 Tage an Bord der Hans Hansson, einem kleinen ehemaligen Seenot-Rettungskreuzer, ausgelegt für nur 12 Passagiere.

Bildnerische Schönheit

In aller Bescheidenheit versteht sich Dr. Martius nicht als Künstler, seine Arbeiten strotzen jedoch geradezu vor Ästhetik. Bei allem informatorischen Wert, den die technisch hervorragenden Blätter besitzen, sind sie auch voller bildnerischen Schönheit und kompositorischer Reife.

Bei den Bildern handelt es sich um Eigendrucke auf Hahnemühle Fine-Art-Papieren.

Antarktis
Wunderschön von der Natur komponiert, und in seiner bizarren Schönheit vom Fotografen brillant in Szene gesetzt: Das blanke Eis. Repro: Reinhold Schmid

Antarktis
Nicht auf dem Computer hineinkomponiert, sondern unverfälschte Realität.Repro: Reinhold Schmid

Antarktis
Naturgesetz: Je älter die Eisschicht, desto dichter ist sie – und blauer. Repro: Reinhold Schmid

Antarktis
Der hintere Teil eines Buckelwals. Repro: Reinhold Schmid

Joachim Martius war bis Anfang 2016 Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Agatharied. Mit der digitalen Fotografie beschäftigt er sich seit etwa sechs Jahren. Reisen mit dem bekannten amerikanischen Photographen Steve McCurry nach Burma und Indien zur Kumbh Mela waren eine wichtige Grundlage und Inspiration für das eigene fotografische Schaffen.

Von der Antarktis nach Kamtschatka

Als nächstes Projekt steht im Spätsommer eine Reise nach Kamtschatka im äußersten Osten von Russland an. Keine Frage, dass der engagierte Fotograf wieder eine Reihe von spannenden und künstlerisch hochwertigen Bildern mitbringen wird.

Die hochinteressante Ausstellung ist noch bis 28. Juni zu folgenden Zeiten zu sehen: Di, Do und Fr 15 – 23 h, Mi 10 – 12 und 15 – 23 h, Sa, So 10 – 13 h und 15 – 23 h, Mo geschlossen

Hier geht es zu einem weiteren Artikel über Joachim Martius:

Joachim Martius: Malen durch Licht

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