„We’re knocking at your Door. Let us in!”

Dom Raygun, Simon Petrosa, Lucky Lerchl und Catherine van Bruce. Foto: Mulberry Sky

CD-Rezension

Mulberry Sky, die neue Rock-Formation aus dem benachbarten Bruckmühl, bringt am 24.04.2020 ihre erste EP „Knock, Knock!“ heraus. Exklusiv durfte ich mir vorab schon einmal einen Eindruck ihrer selbstgeschriebenen und -produzierten Musik machen. Fazit: Das rockt!

Mulberry Sky – das sind Dom Raygun, Simon Petrosa, Lucky Lerchl und Catherine van Bruce. „Ich habe schon immer Musik gemacht“, berichtet mir Catherine van Bruce. Zur Schulzeit am Gymnasium spielte sie Gitarre in der Schulband und sang im Chor. Dann nach dem Abitur hätte sie sich erstmal auf ihre Ausbildung konzentriert. Die Musik habe sie aber immer verfolgt. Sie wollte immer irgendwann mal wieder was machen.

Von Queen beeinflusst

„Nach einem Kinobesuch im November 2018, bei dem ich mir Bohemian Rhapsody angesehen habe, hat es dann ‚Klick‘ gemacht.“ Gleich am nächsten Tag habe sie sich auf die Suche nach Musikern gemacht. Was für eine Geschichte! Es ist doch immer wieder spannend zu sehen, dass Queen auch die jungen Musiker der heutigen Generation begeistert.

Mulberry Sky
Album-Cover ihrer ersten EP „Knock, Knock!“. Foto: Mulberry Sky

Gitarrist Dom Raygun war der Erste, der sich anschloss und die beiden Musiker begannen sofort mit dem Songwriting. Kurz darauf folgte Bassist Lucky und dann auch Schlagzeuger Simon. Seit Februar 2019 spielt die Band in der aktuellen Besetzung und komponierte seither eigene Songs.

„We will rock you”

„Dass es in die Richtung Rockmusik gehen wird, war von Anfang an klar, weil uns dieses Genre allen sehr gut gefällt und wir uns dort alle zuhause fühlen.“ Doch wie genau, da wollten sie sich am Anfang erstmal noch nicht festlegen. Relativ bald habe sich dann herauskristallisiert, dass es in die Richtung Blues Rock gehen soll.
Das Besondere ist – und das hörte ich schon auf den Demoaufnahmen – dass jeder Song anders ist und für sich alleine steht. Für Mulberry Sky ist es sehr wichtig, facettenreiche Musik zu produzieren. „Wir wollen unseren Hörern spannende Musikmomente bescheren, eben ohne, dass es ein ‚Einheitsbrei‘ wird.“ Das ist ihnen mit ihrer ersten EP schon einmal wunderbar gelungen.

„Devil Downstairs“

Fünf Lieder sind auf ihrer ersten EP. Catherine schreibt die Texte, die melodischen Ideen und Kompositionen kommen von ihren Bandkollegen. Dabei sind alle Songs wirklich sehr unterschiedlich. Mulberry Sky verbinden Tiefe mit eher softem Rock, „Wumms“ mit melodiösen Parts, Schmerz mit filigranen Gitarrensoli.

Mulberry Sky
Mulberry Sky sind rockig, bluesig und vintage. Foto: Mulberry Sky

„B.I.T.N.B. – Black is the new Black“, so heißt der erste Song. Hier höre ich einen typisch rockigen Klang. Ich weiß sofort, in welches Genre ich Mulberry Sky einordnen muss. Und auch „Senses“ passt in dieses Schema. Dann kommt der Hammer: in „Someday“ spielt die Band mit dem Takt. Eigentlich herrscht ein 5/4 Takt vor, was alleine schon unglaublich anziehend wirkt, doch dann wechselt die Taktart auch noch ständig. Fesselnd!

In „Land of Sorrow“ höre ich plötzlich neben den üblichen Instrumenten – Gitarre, Bass und Schlagzeug – auch noch eine Bratsche oder ein Cello. Der Schmerz wird dadurch allgegenwertig. Ganz anders klingt „Devil Downstairs“. In der eher soften Nummer kann Catherine ihr kleines Teufelchen entfachen. Ihre Stimme erinnert an die Rockröhre Avril Lavigne.

Zum Weiterlesen: Rockkonzert im kalten Keller

Das macht definitiv Lust auf mehr! Catherine verspricht: „Wir haben noch ganz viel Material und hoffen sehr, bald wieder neue Songs aufnehmen zu können.“ Bis dahin hören wir uns einfach die aktuelle EP in Dauerschleife an.

EP-Release: Ab dem 24.04.2020 ist „KNOCK, KNOCK!“ auf allen gängigen Streaming-Plattformen erhältlich.

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