KINO ASYL: Festival für Geflüchtete

KINO ASYL

Foto: KINO ASYL

Einladung für Festival

KINO ASYL ist ein Festival mit Filmen aus der Heimat von in München und Umgebung lebenden, geflüchteten jungen Menschen. Es bietet ab Juni 2021 zehn Fortbildungsplätze an. Anmeldungen sind bis 13. Juni möglich.

„Wir suchen junge Menschen mit Fluchterfahrung, die Lust haben mit uns dieses Festival zu gestalten und Filme aus ihrer Heimat zu präsentieren. Dafür bieten wir zehn Fortbildungsplätze im Bereich Film, Festival, Kultur an“, schreibt Linus Einsiedler vom Organisationsteam.

Der Medienpädagogische Referent im Medienzentrum München des JFF in München erzählt, dass man 2015 nach einer Form gesucht habe, um mit Geflüchteten in Austausch treten zu können. „Filme sind dafür super geeignet, denn damit kann man Geschichten erzählen, um die Kultur und Themen anzusprechen, die wichtig sind“, sagt er. Man habe den Geflüchteten eine Bühne geben wollen.

KINO ASYL
Festival KINO ASYL. Foto: Max Kratzer

Kernelement der Initiative sei das Festival. „Wir sind das Unterstützerteam“, betont Linus Einsiedler. Kuratorinnen und Kuratoren seien selbst Flüchtlinge. Thomas Kupser, Max Kratzer und er selbst bieten die Ausschreibung an und unterstützen beim Design, der Plakatgestaltung usw. „Wir gehen alle Schritte gemeinsam.“

In der Ausschreibung heißt es:

Dein Profil

Du bist ein junger Mensch mit Fluchthintergrund
Du lebst in München oder Umgebung
Du interessierst dich für Film und Kultur
Du hast Freude an Kreativität

Wir bieten:

Eine Bühne für deine Themen
Raum für deine Ideen
Dir die Möglichkeit ein Festival zu gestalten
Zusammenarbeit mit Profis aus Film, Design & Kulturszene
Interkulturellen Austausch und das Arbeiten in einem kreativen Team
Eine Weiterbildung mit Zertifikat

KINO ASYL
Filme aus der Heimat. Foto: Max Kratzer

Aufgrund der aktuellen Situation werden die Vorbereitungen für das Festival in abgeänderter Form stattfinden, wie genau wird sich zeigen. Der Projektzeitraum umfasst etwa acht Arbeitstreffen bis November. Das Festival selbst findet an sechs Tagen im November/Dezember statt.

Unbekannte Filmkultur

KINO ASYL ist für die Münchner Cineasten ein neues Festival intensiver Begegnungen mit bislang unbekannter Filmkultur. Ein weiteres Anliegen ist es, die Vielfalt der Gesellschaft aus der bunten Perspektive der Kuratorinnen und Kuratoren, selbst Flüchtlinge, darzustellen.

Online-Festival

Das Festival ist eine sensible Reise um die Welt. Dabei präsentieren Locals tiefe Einblicke in die Kulturen ihrer Heimat. „In den ersten Jahren haben wir es ‚Filme aus unseren Heimatländern‘ genannt“, erklärt Linus Einsiedler. Aber die Situation habe sich gewandelt und man habe sich für Themen öffnen wollen, die den Geflüchteten wichtig sind. Deshalb heiße es jetzt „Filme aus unserer Heimat“.

KINO ASYL
Gemeinsame Initiative. Foto: Max Kratzer

Auch dieses Jahr wird wieder ein buntes Filmprogramm mit Filmen aus aller Welt präsentiert. Ausgewählt und kuratiert werden die Filmbeiträge von jungen Erwachsenen mit Fluchterfahrung. Dadurch erhält das Publikum Einblicke in die Filmkultur des Landes, aber auch Einblicke hinter die Kulissen. Die Filme sind wie das Leben: Mal zum Lachen, mal zum Weinen und immer zum Nachdenken. Das Festival findet dieses Jahr komplett online statt: Sowohl die Eröffnungsfeier als auch alle Filmen mitsamt Anmoderationen sind online abrufbar.

Anmeldung: bis 13. Juni über Mail, Telefon oder WhatsApp Kontakt: Medienzentrum München des JFF | Rupprechtstr. 29, 80636 München
Linus Einsiedler/Thomas Kupser/Max Kratzer | linus.einsiedler@jff.de | Telefon/WhatsApp: 0176.51981940. Informationen zur Anmeldung in Deutsch und Englisch finden Sie unter: www.kinoasyl.de

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