
Kulturblitz | Furiose Wucht und leise Töne
Messa da Requiem beim Immling-Festival. Foto: Reinhart Knirsch
Messa da Requiem von Verdi beim Immling Festival
Was für ein Konzertabend beim Immling Festival! Verdis Messa da Requiem wurde mit einer Intensität erlebbar, die lange nachwirkt.
Unter der Leitung von Cornelia von Kerssenbrock vereinten sich Festivalorchester und -chor mit georgischen Musikerinnen und Musikern zu einem Ensemble von beeindruckender Größe.
Vor allem die Energie des riesigen Chores war überwältigend. Rund 130 Sängerinnen und Sänger aus Deutschland, Georgien, ja aus der ganzen Welt standen auf der Bühne. Das berühmte „Dies irae“ entfaltete überirdische Kraft – klanggewaltig und teils mit einer Wucht, die geradezu körperlich spürbar war.
Das Immling Festival geht noch bis zum 16. August. Einige Höhepunkte sind Puccinis „Tosca“ (7. August), Verdis „Un ballo in maschera“ (8. und 14. August) sowie „Die Zauberflöte“ am 15. August