Generationen-Rettungsschirm aufspannen

Generationen-Rettungsschirm

Einen Generationen-Rettungsschirm wollen die Jugendlichen von der Generationen-Stiftung aufspannen. Foto: Generationen Stiftung

Kampagnenstart für Generationen-Rettungsschirm

Am morgigen Donnerstag, 28. Mai beginnt eine Kampagne, zu der die junge Generation aufruft. Die Generationen Stiftung hat bis heute bereits über 1000 Freiwillige gesammelt, die die Aktion unterstützen. 100 werden morgen vor dem Kanzleramt in Berlin an der Auftaktkundgebung teilnehmen.

Ende vergangenen Jahres meldeten sich acht Jugendliche des Jugendrates der Generationen Stiftung mit einem Buch zu Wort. „Ihr habt keinen Plan. Darum machen wir einen“ war der provokante Titel.

Generationen-Rettungsschirm
Cover des Buches. Foto: MZ

Die Generationen Stiftung ist eine Interessenvertretung, die junge und alte Menschen zusammenbringt und gemeinsam generationengerechte Lösungen erarbeitet. Sie wurde von Claudia Langer, Gründerin der Plattform utopia ins Leben gerufen. Sie ist auch die Herausgeberin des im Blessing Verlag erschienenen Buches.

Lesetipp: Der Plan der Jugend für das Neue Jahr

Corona stoppte die Lesereisen der jungen Autoren, aber nicht ihr Engagement. Die Krise als Chance zu nutzen, um eine Systemveränderung für eine generationengerechte Zukunft zu erwirken, das war ihre Zielsetzung.

Franziska Heinisch ist eine der Autorinnen des Buches. Gemeinsam mit Verena Riedmüller, die den Jugendrat koordiniert, lud sie zu einem Zoom-Meeting ein, das ihre neue Kampagne vorstellte.

Stellschrauben verändern

Es sei dringend notwendig, jetzt zu handeln, um auch der nächsten Generation ein gutes Leben zu ermöglichen, sagte sie. Dazu müsse man sich den Themen Klima und soziale Gerechtigkeit widmen und die Stellschrauben am System verändern.

Dazu hatten die zwei jungen Frauen bereits konkrete Handlungsansätze mitgebracht und forderten die knapp 100 Teilnehmer des Meetings auf, an der Umsetzung mitzuwirken. Das Ziel sei, bis zum 28. Mai 1000 Aktive in Deutschland zu gewinnen.

Generationen-Rettungsschirm
Generationen-Stiftung.

Zuvor aber analysierten sie die gegenwärtige Situation. Sie seien entsetzt und enttäuscht. Corona habe die Welt in eine tiefgreifende Krise gestürzt und die Regierung bemühe sich, das Virus einzudämmen, andere ebenso wesentliche Fragen aber würden nicht behandelt.

Stattdessen würden Menschen mit ihrer Angst allein gelassen, man rede von Autokaufprämien, Geflüchtete würden in unwürdigen Lagern leben. „Alle wollen zurück zum normalen Leben“, sagte Franziska Heinisch und keiner denke an die Klimakrise.

Welt nach Corona beginnt jetzt

„Alle warten auf die Welt nach Corona. Aber die Welt nach Corona beginnt jetzt. Zeit, aktiv zu werden.“ Mit politischem Willen lasse sich alles ändern, das habe Corona gezeigt.

Generationen-Rettungsschirm

Deshalb schlägt der Jugendrat vor, einen Generationen-Rettungsschirm aufzuspannen, für die Menschen und für die Zukunft. Dieser fußt auf vier Forderungen:

1. Keine Wirtschaftshilfen ohne strenge Bedingungen
2. Klimaziele umsetzen
3. Leid an den Grenzen beenden, #leavenoonebehind
4. Soziale Spaltung stoppen.

Die Krise müsse durch eine Vermögenssteuer finanziert werden, die Menschen müssen sozial abgesichert werden. Dazu wolle man in den Elfenbeinturm der Politik und Lobby eindringen.

Diese Ziele sollen vom 28. Mai bis zum 28. September durch Druck auf die Regierung umgesetzt werden. Dazu sollen in einer bundesweiten Aktion eine Million Unterschriften gesammelt werden. Mit dieser Liste wolle man eine Abstimmung im Bundestag erzwingen.

Start morgen 10.30 Uhr

Die Organisation für die Kampagne steht. Sie kann am morgigen Donnerstag an den Start gehen. Das Papier für die Kampagne können Sie hier herunterladen. Wer sich mit seiner Organisation daran beteiligen will, kann sich per Mail oder per Telefon unter 0176-43682132 melden. Am Donnerstag, 28.05., ab 10:30 Uhr finden Sie hier den Livestream.

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