Plötzlich Mörder

Film in Holzkirchen

Das Filmset einer dramatischen Szene in Holzkirchen. Foto: Jonas Breutel

Film in Holzkirchen

Was von der Weite wie ein schwerer Unfall aussah, entpuppte sich bei genauerem Hinsehen als Filmset des jungen Holzkirchners Jonas Breutel. Er drehte vor kurzem seinen Bachelorfilm „Plötzlich Mörder“ in Holzkirchen. „Einfach nur“ einen Film zu machen, war Jonas Breutel aber zu wenig. Daher entwickelte er ein nachhaltiges Filmkonzept.

Bereits zum zweiten Mal filmte Jonas Breutel in seinem Heimatort Holzkirchen. Der 22-Jährige studiert Multimedia und Kommunikation in Ansbach und hat schon seinen Abschlussfilm „Allein“ in seiner Heimat gedreht. Bei seinem aktuellen Projekt „Plötzlich Mörder“ legt Jonas Breutel das Set wieder nach Oberbayern: „Hier kenne ich einfach die Gegend und viele Leute, die mich bei meinen Projekten unterstützen und auch mal mithelfen“, erklärt der Student.

Nachhaltigkeit am Filmset

Für Jonas Breutel war es von Anfang an wichtig nicht nur „irgendeinen“ Film zu drehen. Bei seinem Job in einem Film-Equipmentverleih hat er viel über neue Lichttechnik gelernt. Mit neuen LED-Scheinwerfern am Filmset kann man erheblich den Stromverbrauch senken. Das ist zum einen für die Umwelt, zum anderen auch für das Budget sehr positiv.

Film in Holzkirchen
Jonas Breutel (links) und sein Kameramann Simon Huber (rechts) am Set. Foto: Jonas Breutel

Die Story beginnt zunächst ganz unscheinbar: Ein frisch verliebtes Pärchen, Michael und Lucie, verbringt die erste Nacht miteinander. Alles läuft perfekt – doch plötzlich taucht eine düstere Gestalt aus Lucies Vergangenheit auf. So nimmt die Geschichte einen dramatischen Verlauf.

Stromsparen wird zum Stilmittel

Jonas Breutel nutzt die Scheinwerfer aber nicht nur, um Strom zu sparen und der Umwelt etwas Gutes zu tun, er setzt sie auch als kreatives Stilmittel ein. „Die Geschichte baut auch auf der Lichttechnik auf“, erläutert Jonas Breutel. „Außerdem hat man auch einfach mehr Möglichkeiten aus künstlerischer Sicht.“

Bewusster Umgang mit Ressourcen

Zur sogenannten „green production“ gehört aber nicht nur das Verwenden von stromsparender Technik. Das junge Team um Breutel hat bei der Produktion insgesamt auf die Vermeidung von CO2-Ausstoß geachtet. Das heißt, man versucht Müll zu reduzieren und mit allen Materialien am Set sorgsam und nachhaltig umzugehen.

Premiere im Foolskino

Wer wissen möchte, wie sich die Geschichte entwickelt, kann Ende November zur Premiere ins Foolskino nach Holzkirchen kommen. Dort präsentiert Jonas Breutel seinen acht-minütigen Kurzfilm. Das genaue Datum wird noch bekannt gegeben.

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