Pink Floyd in Miesbach

Pink Floyd in Miesbach

Wolfgang Gegenfurtners Traum wird wahr. Foto: Peter Musch

Konzert in Miesbach

Es war einmal ein Traum. Am 10. März wird er wahr, wenn Wolfgang Gegenfurtner in der Oberlandhalle Miesbach mit seiner Band „Beyond – a tribute to Pink Floyd“ die große Show für seine Favourite Kultband liefert. Damit kehrt er zu seinen Wurzeln zurück.

Denn es war in der alten Oberlandhalle, in der Wolfgang Gegenfurtner mit fünf Jahren sein erstes Solo sang. In Miesbach aufgewachsen, nahm er Gesangsunterricht und war bei den Regensburger Domspatzen. „Da die Umstände dort nicht so schön waren“, formuliert er vorsichtig, sei er aber bald zurückgekehrt und fand bei Hennes Hering am Gymnasium eine musikalische Heimat. Er sang im Musical „Joseph“ die Hauptrolle und hatte auch bei anderen Musicalproduktionen Solopartien oder saß am Klavier.

Nach Gesangsunterricht bei Edeltraud Knabl studierte der Miesbacher Musikpädagogik, entschied sich aber dann seine Leidenschaft Musik nicht zum Haupterwerb zu machen. Heute ist er im IT-Außendienst und betreibt Musik nebenbei in verschiedenen Bands.

Neue Welt mit „The wall“

Jetzt aber erfüllt sich Wolfgang Gegenfurtner seinen Lebenstraum. Als sein Vater ihm 1979 die soeben erschienene Platte „The wall“ von Pink Floyd mitbrachte, öffnete sich für ihn eine neue Welt. „Ich war hin und weg“, sagt er mit leuchtenden Augen. Der Vater nicht, als Fan von Creedance Clearwater Revival war ihm Pink Floyd zu progressiv.

Pink Floyd in Miesbach
Wolfgang Gegenfurtner (2.v.l.) mit seiner Band. Foto: Peter Musch

Von da an war der Wunsch immer im Hintergrund: Pink Floyd auf die Bühne bringen. Und als sich vor zwei Jahren die aktuelle Band auflöste, entschied er, jetzt den Traum zu realisieren. Da Roger Waters von Pink Floyd noch mit „The wall“ unterwegs ist, entschied sich Gegenfurtner eine Art „Best of“ von Pink Floyd mit Topmusikern, großer Lichtshow und mit Videoeinspielungen auf die Bühne zu bringen.

In Martin Unterberger, Nikolai Blaskovich, Lisa Gunst, Xaver Spies, Dilenya Mar, Simone Wagner und Taddäus Weindl fand er begeisterte und zugleich kompetente Musiker für seine Idee, als Tontechniker gewann er Markus Reisinger und Kilian Westner ist für den technischen Support zuständig.

Oberlandhalle mit Amphitheater-Gefühl

Für den gebürtigen Miesbacher war es klar, dass die Uraufführung seiner Show in der Oberlandhalle stattfinden muss, „eine tolle Halle mit einer tollen Akustik und dann noch das Amphitheater-Gefühl“, schwärmt er.

Pink Floyd in Miesbach
Bei der Probe. Foto: Peter Musch

Vor knapp zwei Jahren also begann die Planung, Sponsoren und Mäzene mussten gefunden werden. Jeder der Musiker probt für sich. „Wir haben Click-Tracks erstellt und die Videoproduktionen gesteuert“, erklärt Gegenfurtner, damit könne man zeitlich exakt üben. Aber in letzter Zeit war jeden Abend Probe angesetzt, damit die Show am 10. März perfekt abläuft.

Emotionen transportieren

„Es ist ein klassisches Tribute-Konzert für Leute, die Pink Floyd hören wollen“, erklärt Gegenfurtner, der sich nicht als Coverband sieht, sondern als Band, die Pink Floyd in ihrer Art interpretiert. „Wir wollen nicht das Repertoire runterspielen, sondern auch die Emotionen rüberbringen.“ Denn Pink Floyd sei eine Band wie keine zweite, die in ihren Stücken Emotionen transportiert, mal düster, mal euphorisch und immer, so Gegenfurtner, siege am Ende die Hoffnung.

Pink Floyd in Miesbach
Das Logo der Veranstaltung beinhaltet Hoffnung. Foto: Peter Musch

Für „Brick on the wall” wird der Kammerchor vom Gymnasium Miesbach eingespielt, deren Leiter Markus Zellinger ihn sehr unterstützt. Leider könne der Chor nicht live singen, das sei technisch nicht machbar, aber mit der Einspielung werde es sicher ein toller Sound.

Karten gibt es bei München Ticket.

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