Analoges Magazin: Rottaler Gsichter

Analoges Magazin

Analoges Magazin: Rottaler Gsichter. Foto: IK

Medientipp von KulturVision

Eva Hörhammer aus Bayerbach im Landkreis Rottal-Inn traut sich was. Weil sie Menschen mag hat sie 2016 die rottalergsichter.de gegründet. Jetzt erscheinen die Gsichter auch als Analoges Magazin.

Wer könnte so gewagte Sprünge besser nachvollziehen als KulturVision – selbst seit 15 Jahren mit schmalem Budget analog und digital unterwegs.

Lesetipp: KulturBegegnungen – unser Printmagazin

Authentisches Erzählen und gefühlvolles Schreiben

Was bewegt Eva Hörhammer dem Gegentrend zu folgen und wer sind ihre Protagonisten?

Die 36-Jährige hat nach dem Abitur Soziologie und Kulturwissenschaften in Regensburg und Bamberg studiert und danach eine Ausbildung zur Redakteurin bei der Heimatzeitung absolviert.

„Ich glaube an den Mut im Leben – und neben der digitalen Entwicklung, die nun mal Realität ist, an das Analoge. Das Analoge bedarf mehr Zeit und erlaubt damit mehr Tiefe“, so Eva Hörhammer im Vorwort zur 84seitigen Nummer Eins.

Gedrucktes zum ersten Mal aufschlagen

„Ich möchte das Erlebnis nicht missen, Gedrucktes zum ersten Mal aufzuschlagen, daran zu schnuppern und über die Seiten zu streichen“. Genauso geht’s mir mit dem von Jana Schönhals gestalteten Magazin der „Rottaler Gsichter“. Auch wenn man die hier vorgestellten Personen bei uns im Landkreis Miesbach nicht kennt, so wecken sie doch sofort das Interesse.

Analoges Magazin mit spannend verfassten Menschenbildern

Leser bringen es in ihren Zuschriften auf den Punkt warum: Sie schwärmen vom „authentischen Erzählen und gefühlvollen Schreiben“, loben die „Überwindung gesellschaftlicher Kategorien von Einheimischen, Zuagroastn und Gästen“ und erfreuen sich an den „spannend und natürlich“ verfassten Menschenbildern.

Analoges Magazin
Querfeld-Design. Foto: Rottaler Gsichter

Die Porträts reichen von Uwe Lohr, dem leidenschaftlichen Intendanten des Theaters an der Rott, bis zur 94-jährigen Elisabeth Bachmeier, die bekennt, „ich wollte immer Bäuerin werden“. Wie aus Huey Cobbinger ein Freigeist wurde ist ebenso zu erfahren wie die Geschichte des neugegründeten Unternehmens Querfeld-Design von Anna Stadler und Michael Ulmer.

Analoges Magazin Uwe Lohr
Uwe Lohr. Foto: Rottaler Gsichter

Großen Mut bewies Stefanie Heldenburger als sie ihr drittes Kind so zur Welt brachte wie sie es sich vorstellte. Markus Moser trat mutig in die Versicherungs-Fußstapfen seines Vaters. Die Umfrage „Mein Lieblingsplatz“ lässt weitere Bewohner Niederbayerns zu Wort kommen.

„Das Analoge bietet das, was sich heute auch viele wieder wünschen: Entschleunigung“ – bravo Eva Hörhammer!

Schauen auch Sie hinein in die Rottaler Gsichter

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