Die Anticorona-Strategie

Anticorona-Strategie

. Markus Bogner mit seiner eigenen Anticorona-Strategie. Foto: Thomas Nowak

Spurwechsel-Stammtisch in Holz

Der letzte Spurwechsel-Stammtisch vor der Sommerpause widmete sich zunächst dem Thema „Corona und Ernährung“, hatte dann aber noch einen zweiten Aspekt als Anticorona-Strategie parat. Das nächste Treffen findet am 30. September in Holzkirchen statt.

Seit 2013 gibt es bei KulturVision e.V. das Projekt „Spur wechseln“. Was zunächst nur als Mutmacher für Menschen gedacht war, die ihr Leben auf eine neue Spur bringen wollen, entwickelte sich zu einem Dauerbrenner.

Lesetipp: Gehts auch anders? Gelebter Spurwechsel im Waitzinger Keller

Neben Konferenzen, Seminaren und Bildungsangeboten, aus denen sich letztlich das neue Projekt „Anders wachsen“ herauskristallisierte, ist der monatliche Stammtisch fester Bestandteil der Initiative.

Anticorona-Strategie Boarhof
Blick vom Boarhof. Foto: Thomas Nowak

Nachdem das Bayerische Fernsehen einen Film über die „Spurwechsler“ drehte, ist der Boarhof in Holz Standort für den Stammtisch geworden. In Markus Bogner fanden wir einen kompetenten Unterstützer unseres Vorhabens.

Lesetipp:
Spurwechsel beim Bayerischen Fernsehen

Der letzte Stammtisch vor den Ferien vereinte 12 Interessierte vor Traumkulisse über dem Tegernsee. Fester Bestandteil des Stammtischs ist ein kurzes Impulsreferat, das neue Ideen liefert und zur Diskussion anregen soll.

Wolfgang Luksch hatte diesen Part inne. Der Chemiker, der lange Zeit in der Pharmaindustrie tätig war, vollzog vor vielen Jahren den Spurwechsel hin zu Ayerveda und hält Seminare insbesondere zur Ernährung.

Anticorona-Strategie
Wolfgang Luksch. Foto: Thomas Nowak

Dieses Mal informierte er, welche Ernährung am besten als Anticorona-Strategie infrage kommt. „Das Virus laugt uns aus“, erklärte er. Da es keinen eigenen Stoffwechsel habe, docke es an die körpereigenen Zellen an.

Um sich gegen den Angriff zu wehren, müsse man das Immunsystem ebenso stärken, wie negative Gedanken verbannen. „Grübeln schadet“, sagte er, viel besser sei es, zurück in die eigene Mitte zu kommen und dazu sei Ayerveda das geeignete Instrument.

Abtransport durch Lymphsystem

Zum einen könne man über die richtigen Nahrungsmittel das Immunsystem aufbauen, zum anderen aber auch abgetötete Viren durch das Lymphsystem abtransportieren helfen. „Der Energieverlust durch das Virus ist sehr groß“, sagte der Chemiker, „Überlebende der Krankheit kämpfen noch sehr lange um ein normales Leben, weil der Abtransport nicht funktioniert.“

Neurostimulierende und entzündungshemmende Substanzen

Er empfahl neurostimulierende und entzündungshemmende pflanzliche Substanzen, die zum einen das Immunsystem stärken und zum anderen die Entgiftung fördern als Anticorona-Strategie.

Beeren
Heidel-und Himbeeren aus dem heimischen Garten. Foto: MZ

Das sind: Kurkuma, grüner Tee, Pfefferminze, Basilikum, schwarzer Kümmeltee und -öl, Nachtkerzenöl, Ginseng, Vitamin E, insbesondere aus Beeren und Nüssen, Mineralien, vor allem Zink und Magnesium und Vitamin D aus Meeresfisch.

Basilikum
Basilikum. Foto: MZ

Nachrichten-Input übersäuert

Für die geistige Gesundheit empfahl Wolfgang Luksch, nicht jeden Tag Negativmeldungen zu konsumieren, sondern lieber Maßnahmen in die Lebensgewohnheiten integrieren, die das Immunsystem beleben. Dazu gehöre Bewegung ebenso wie soziale Kontakte. „Der Nachrichten-Input übersäuert uns“, warnte er.

Zweiter fester Bestandteil des Stammtisches ist die Runde mit der Frage: „Wo stehst du?“ Hier stellt jeder Teilnehmer vor, in welcher Situation er oder sie sich gerade befindet, welche Sorgen, aber auch welche Visionen er oder sie gerade hat.

Markus Bogner gab in dieser Runde seiner Überzeugung mit diesen Worten Ausdruck: „Ich mache nur Dinge, die sich gut anfühlen.“

Was brauchst du?

Die dritte Runde hat das Thema: „Was brauchst du?“ Dabei geht es oft um sehr praktische Dinge, etwa einen Seminarraum oder Kontakte, um Berater, Multiplikatoren. Das Netzwerk des Stammtisches ist hier ein geeigneter Nährboden. Wieder einmal fanden sich Menschen, die sich zum ersten Mal begegneten, zusammen. Neue Verbindungen entstanden, Hoffnung und Zuversicht wuchsen, die beste Anticorona-Strategie.

Der nächste Spurwechsel-Stammtisch findet am Mittwoch, 30. September um 19.30 Uhr statt. Ausnahmsweise treffen wir uns im September und Oktober nicht auf dem Boarhof, sondern im machtSinn Holzkirchen, in der Raiffeisenstraße 8 bei Andrea Brenner und Bernhard Wolf.

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