German Design Award nach Hausham

Mathias Leidgschwendner mit dem German Design Award 2017

Mathias Leidgschwendner mit dem German Design Award 2017. Foto: ML

Preisverleihung German Design Award 2017

Kaum ist die fasson ein Jahr auf dem Markt, wird ihr auch schon der Deutsche „Oscar für Designer“, der German Design Award, verliehen. Hinter dem Magazin, das eine innovative Hommage an alle Kreativen in unserer Region ist, steckt Mathias Leidgschwendner aus Hausham.

Der sympatische 28-Jährige ist einer der Gewinner des German Design Award, der von einer internationalen Jury jährlich für herausragende Leistungen im Bereich Gestaltung vergeben wird. Immerhin 4.000 Arbeiten wurden für den begehrten Preis eingereicht. Aber der Haushamer Grafikdesigner und Fotograf punktete im Bereich Excellent Communications Design klar für sich.

Region um ein hochwertiges Magazin bereichert

Sein knapp 200 Seiten umfassendes, stilsicheres Magazin ist sowohl inhaltlich als auch vom Erscheinungsbild ungewöhnlich. Gedruckt wird es auf hochwertigem GMUND Büttenpapier. Schon deswegen nimmt man es gerne in die Hand. Blättert man darin, stechen die hervorragend umgesetzten Fotostrecken ins Auge. Auch das Layout ist ein Novum auf dem Markt unserer Regional-Magazine.

Seitenlayout aus der 3. Ausgabe der fasson
Seitenlayout aus der 3. Ausgabe der fasson. Foto: ML

Zeitschriften-Fan sei der Haushamer schon immer gewesen. Als er nach der Ausbildung zum Grafikdesigner Layouts für lokale Hefte entwickelte, kreisten seine Gedanken recht bald um ein eigenes Magazin. Er habe wissen wollen, was entsteht, wenn er das komplette grafische Konzept und den Stil der Fotostrecken selbst bestimmen kann. Heraus gekommen ist Ende 2015 die fasson und Anfang 2017 der Designpreis. Eine Bestätigung, dass er den richtigen Instinkt hat und außerdem hoch ästhetisch und stilsicher arbeitet.

Mathias Leidgschwendner verbindet Stadt und Land

„Mir geht es nicht darum, mich als Fotograf zu verwirklichen. Ich will etwas bewegen“, sagt Mathias Leidgschwendner. Die ganze Diskussion um das Land als „Provinz“ verstehe er nicht. Für ihn gehören Stadt und Land zusammen. München hätte ohne seine urbayrischen Wurzeln ein völlig anderes Gesicht und das Oberland profitiere im Gegenzug von der quirligen Metropole. Ebenso wichtig sei die Verbindung von Tradition und Moderne.

Mathias Leidgschwendner: aus der Fotostrecke zu Romeo und Julia im Bayrischen Staatsballett
Mathias Leidgschwendner: aus der Fotostrecke zu Romeo und Julia,  Bayrisches Staatsballett. Foto: ML

Mit der fasson hat er nicht nur ein Schaufenster für Kunst und Künstler, für Modemacher, Fotografen, Musiker, Filmemacher und herausragende Kunsthandwerker geschaffen. Hauptanliegen Leidgschwendners ist es, die Kluft zwischen Stadt und Land zu schließen. Das Magazin sieht er als Plattform Kreativer, die in München und im Oberland an wertvollen Ideen und Projekten arbeiten.

Von Rosenmüller bis Romeo und Julia

Daher porträtiert er in seinen exklusiven Fotostrecken und spannenden Interviews „Macher“ mit Wurzeln im Oberland wie Filmer Marcus H. Rosenmüller oder Fotograf Florian Bachmeier ebenso wie künstlerisch herausragende Münchner Unternehmen. Die Palette reicht von der Nymphenburger Porzellan Manufaktur über das Bayrische Staatsballett zu jungen Modelabels wie beispielsweise „Kilenz“. Mode, Kultur, Design & Kunst sind neben Heimat und Tradition die für ihn spannenden Themen.

Mit großer Leidenschaft seine Ideen zu verwirklichen kann ein starker Motor sein. Das wird insbesondere dann deutlich, wenn man weiß, dass Mathias Leidgschwendner die fasson mit einem Mini-Budget gestartet hat. Um Gelder für sein Herzblut-Projekt abzuknapsen, arbeitet er mit dem gleichen Feuereifer an anderen Aufträgen.

Instinktiv, kreativ, produktiv

Nach seiner Arbeitsweise fragt, beschreibt der Haushamer, dass er sehr assoziativ, instinktiv und aus dem Gefühl heraus arbeite. Ist ein Impuls, eine Idee da, macht er sich an die Umsetzung. Sucht nach der besten Schrift, dem aussagekräftigsten Bild. Erst wenn er die ideale Kombination gefunden hat, ist er zufrieden.

Mathias leidgschwendner: Titelbild der 3. Ausgabe der fasson
Titelbild der 3. Ausgabe. Foto: ML

Die Ideen gehen ihm noch lange nicht aus. Solange es diese Vielfalt aus hochwertiger, alter Handwerkskunst und Tradition sowie visionäre neue Ideen gibt – hier auf dem Land und ebenso in München.

Die Ausgabe 4 des halbjährlichen Magazins fasson erscheint am 30.05.17.

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